Veranstaltungen:
Lese-Dialog Online: Die multikulturelle Gesellschaft neu denken –
Vielfalt, Integration und Demokratie
Angesichts gesellschaftlicher Polarisierung und rechtspopulistischer Kritik am Multikulturalismus möchten wir mit einem Lese-Dialog dazu einladen, Grundlagen und aktuelle Perspektiven multikultureller Gesellschaften gemeinsam zu reflektieren. Beginnen möchten wir mit einem grundlegenden Klassiker: In dem ersten Lese-Dialog widmen wir uns dem Buch Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung des kanadischen Philosophen Charles Taylor, in dem Fragen zu Anerkennung, Identität, Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt diskutiert werden. Der offene Austausch richtet sich an alle, die sich philosophisch, gesellschaftlich oder politisch mit den Chancen und Herausforderungen kultureller Vielfalt auseinandersetzen möchten. Weitere Informationen und Anmeldung sind hier zu finden.
LIBERTA – Film & Demokratie. Interkulturelles Atelier für junge Frauen
In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, bei vielen schwindet das Vertrauen in demokratische Werte und Institutionen. Diese Entwicklung macht verstärkt eine Auseinandersetzung mit demokratischen Werten notwendig. Das Projekt LIBERTA setzt hier an und möchte zugewanderte, geflüchtete und deutsche junge Frauen ab 14 Jahren in einem interkulturellen Prozess für diese wichtige Bedeutung der Demokratie sensibilisieren und die jungen Frauen ermutigen, sich mittels selbst erstellter Filme auszudrücken und ihre Stimme zu erheben. Die Teilnehmerinnen arbeiten gleichberechtigt in Filmteams zusammen, erhalten Einführungen in die praktische Filmarbeit mit der Kamera, in das Storytelling sowie den Schnitt und setzen ihre Sichtweisen zum Thema Freiheit und Demokratie mit eigenen Filmen um. Das Institut für dialogische Kultur und Bildung e.V. hat das Projekt beratend begleitet. Infos zur Veranstaltung hier.
Salon Slalom: Was der Wald in uns weckt
Für einige ist der Wald ein Sehnsuchtsort jenseits von Alltag und spröder Routine. Doch welche Wünsche und Vorstellungen vermag der Wald in uns zu wecken? Auf der Spur innerer Bilder gehen wir mit dem Frankfurter Playback-Theater „Treibgut“ in den Wald. Bei einem gemeinsamen Spaziergang wollen wir uns dem Wald auf besondere Weise nähern: In einer Mischung aus spielerischer Auseinandersetzung mit unserer Wahrnehmung der Natur und künstlerischen Darbietungen begehen wir den Wald und sinnieren darüber, was er in uns weckt. Infos zur Veranstaltung hier.
Waldsalon: Unter Bäumen
Auf verschiedenen Wegen wollten die Teilnehmenden unseres Waldsalons herausfinden, welche Bedeutung Natur für sie hat oder haben könnte. Gemeinsam wurde erkundet, ob die Wahrnehmung der ökologischen Krise etwas mit unserer sinnlichen Beziehung zu Natur zu tun hat. Und ob vielleicht auch darin Hoffnung zu finden ist. Die künstlerischen Ergebnisse des Nachmittags sind hier zu finden: Galerie „Unter Bäumen“, Infos zur Veranstaltung hier.
Nach der Klimakonferenz: Was muss, kann und wird passieren, um die Welt vor dem Klimakollaps zu retten?
Rund um die Klimakonferenzen gibt es immer viele Neuigkeiten, die Fragen aufwerfen. Zum Beispiel scheinen sich „alle“ darüber einig zu sein, dass wir den Klimawandel bekämpfen müssen, um eine katastrophale Situation zu vermeiden – warum hat man dann aber das Gefühl, dass nichts passiert? Eine andere Frage könnte sein, warum wir Länder unterstützen sollten, die unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden. Sollten wir das Geld nicht lieber in die Bekämpfung des Klimawandels stecken? Im Rahmen des Salon Slalom am 20.01.2023 wird Malin Emmerich einen kurzen Rückblick zur letzten Klimakonferenz in Sharm el Sheikh geben und die Komplexität internationaler Abkommen beleuchten. Was wir als Einzelpersonen selbst zum Klimaschutz beitragen können, wollen wir dabei gemeinsam besprechen. Infos & Anmeldung
Komm! Ins Offene, Freund und Freundin!
Gerade in Zeiten von Corona möchten wir Mut für das Offene im Freien machen, um die Zeit der Bedrückung und Beschränkung hinter uns zu lassen. Wir möchten öffentliche Plätze, Parks, Gärten, Wiesen und Wälder, Höfe und Brücken dafür nutzen, um einen Raum für Kunst und dialogische Kommunikation zu kreieren. Kommt ins Offene und lasst Euch überraschen! Mehr…
Imagine – Interkulturelle Zukunftswerkstatt für junge Frauen
Das Bildungsprojekt Imagine richtet sich an deutsche, zugewanderte und geflüchtete Mädchen und junge Frauen. Auf der Basis von Dialog und Austausch, der Förderung von Imagination sowie der Herstellung von Filmen und Videos erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, in fünftägigen Workshops ihre Zukunftserwartungen, -wünsche und -perspektiven zu entwerfen. Mehr…
Salon Slalom Special 2021
Digitale Räume für Kunst und dialogische Kommunikation
Gerade in der heutigen Krisenzeit benötigen wir Kunst, um uns als Gesellschaft über Wege aus der Krise und unsere Zukunft verständigen zu können. Viele Selbstverständlichkeiten sind durch die Corona-Pandemie brüchig geworden, wir sind daher gezwungen, neu und anders darüber nachzudenken, wie wir in Zukunft leben wollen. Wenn es um so grundlegende Fragen wie diese geht, kann Kunst dabei helfen, einen neuen Blick auf die Welt und unser Leben zu werfen. Mit unserem Projekt Salon Slalom Special möchten wir die digitale Infrastruktur von Videokonferenzsystemen dafür nutzen, um einen digitalen Raum für Kunst und dialogische Kommunikation zu kreieren.
Infos zu den einzelnen Veranstaltungen sind hier zu finden.
2019 führten wir einen Dialog-Think Tank zum Thema „Zerrissene Gesellschaft und die Möglichkeiten des Dialogs“ in Frankfurt durch. Mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Kontexten gingen wir der Frage nach, wie weit die Möglichkeitens des Dialogs reichen, gesellschaftlicher Segmentierung und Zerissenheit entgegenzuarbeiten.
Der Bericht zu dem Dialog-Think Tank ist jetzt hier zu finden: „Zuhören, sich öffnen: Mal anders miteinander sprechen“
Weitere Projekte:
Salon Slalom
Anknüpfend an die Tradition des Salons stehen in dem Projekt Reflektion und Diskurs im Zentrum. Basis ist eine Kultur der Teilhabe, die es allen Teilnehmenden ermöglicht ihre Fragestellungen und Ideen einzubringen. Der Salon ist offen für alle und bietet einen Ort des Gesprächs, Beisammenseins und zwanglosen Räsonierens über Kunst, Kultur und Zeitgeschehen. Das Projekt unterstützt die Selbstorganisation kulturinteressierter Menschen und ermutigt das Selbermachen. In diesem Sinne werden seit mehreren Jahren in einem relativ festen Rhythmus Veranstaltungen zu ganz unterschiedlichen Themen durchgeführt. Weitere Informationen zum Salon Slalom sind hier zu finden.
