Salon Slalom: Kunst für Menschenrechte, 18.09.2026
Menschenrechte haben es in dieser Zeit nicht leicht. Es gibt jedoch Menschen, die die Menschenrechte auch weiterhin verteidigt wissen wollen und sich auf unterschiedliche Weise für sie einsetzen. Der Pianist Jens Barnieck versucht mit der Aufführung des von dem US-Komponisten Steve Heitzeg geschaffenen „Katalog der Menschenrechte“ mit den Mitteln der Kunst für Menschenrechte zu werben und ihre Bedeutung für das gesellschaftliche Leben deutlich zu machen.
In diesem Salon Slalom geht es um die Kraft der Kunst, Menschen zu bewegen und zusammenzubringen. Wir stellen den Pianisten Jens Banieck vor und kommen mit ihm über Kunst und seine Motivation ins Gespräch, mit Musik für die Menschenrechte zu streiten. Unser Projekt „Frankfurter Konzert der Menschenrechte“ wird vorgestellt und zwischendurch werden auch ein paar Kostproben aus dem Konzert der Menschenrechte gegeben. Weitere Infos sind hier zu finden.
Lese-Dialog Online: Die multikulturelle Gesellschaft neu denken –
Vielfalt, Integration und Demokratie 2026
Angesichts gesellschaftlicher Polarisierung und rechtspopulistischer Kritik am Multikulturalismus möchten wir mit einem Lese-Dialog dazu einladen, Grundlagen und aktuelle Perspektiven multikultureller Gesellschaften gemeinsam zu reflektieren. Beginnen möchten wir mit einem grundlegenden Klassiker: In dem ersten Lese-Dialog widmen wir uns dem Buch Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung des kanadischen Philosophen Charles Taylor, in dem Fragen zu Anerkennung, Identität, Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt diskutiert werden. Der offene Austausch richtet sich an alle, die sich philosophisch, gesellschaftlich oder politisch mit den Chancen und Herausforderungen kultureller Vielfalt auseinandersetzen möchten. Weitere Informationen und Anmeldung sind hier zu finden.
LIBERTA – Film & Demokratie. Interkulturelles Atelier für junge Frauen 2024-2026
In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, bei vielen schwindet das Vertrauen in demokratische Werte und Institutionen. Diese Entwicklung macht verstärkt eine Auseinandersetzung mit demokratischen Werten notwendig. Das Projekt LIBERTA setzt hier an und möchte zugewanderte, geflüchtete und deutsche junge Frauen ab 14 Jahren in einem interkulturellen Prozess für diese wichtige Bedeutung der Demokratie sensibilisieren und die jungen Frauen ermutigen, sich mittels selbst erstellter Filme auszudrücken und ihre Stimme zu erheben. Die Teilnehmerinnen arbeiten gleichberechtigt in Filmteams zusammen, erhalten Einführungen in die praktische Filmarbeit mit der Kamera, in das Storytelling sowie den Schnitt und setzen ihre Sichtweisen zum Thema Freiheit und Demokratie mit eigenen Filmen um. Das Institut für dialogische Kultur und Bildung e.V. hat das Projekt beratend begleitet. Infos zur Veranstaltung hier.
